Das Glück trägt Rot-Schwarz!

Written by knabbermaus on . Posted in Allgemein

Sie sind winzig klein und man muss schon etwas genauer hinschauen, wenn man sie zwischen all dem dichten Blattwerk der Büsche erkennen möchte. Wobei man wiederum auch nicht gerade behaupten kann, dass sie gänzlich unauffällig sind. Mit ihren leuchtend roten – mit schwarzen Punkten versehenen – Flügeln, haben sie schon ein recht markantes Aussehen, was sie noch einzigartiger wirken lässt.

Die Rede ist von den süßen kleinen Marienkäfern, die im Allgemeinen über eine Körpergröße von 10 Millimetern nicht hinauswachsen. Der Siebenpunkt-Marienkäfer, der in Deutschland sehr weitläufig vertreten ist, wird in den meisten Fällen auch als Glückskäfer bezeichnet. Den Namen verdankt er den sieben Punkten auf seinen Flügeln, die Assoziation mit dem Glück wohl der Tatsache, dass diese Zahl gemeinhin als Glückszahl angesehen wird.

Darum ist auch selig, wer einen … zwei … drei … dieser kleinen Wesen entdeckt und diesen dann auch noch so zaghaft begegnet, dass sie nicht gleich ihre zarten Flügelchen entfalten und dem Sonnenlicht entgegen davon fliegen.

So klein und zierlich diese Marienkäferchen auch sein mögen, so groß ist auch der Wert, der ihnen beigemessen wird. Als vermeintlicher Himmelsbote der Mutter Gottes – daher auch der Name – sagt man dem Tier nach, es könne Kinder beschützen und Kranke heilen. Und solch’ Mythen schenkt man natürlich nur zu gern Glauben, selbst wenn sie nicht unbedingt auf wissenschaftlichen Tatsachen beruhen.

Aber bekanntermaßen ist auch die Wissenschaft begrenzt. Zudem versetzt der Glaube Berge. Also erfreuen wir uns auch weiterhin an diesen kleinen zierlichen Wesen, auch wenn die Last auf deren Flügeln zuweilen eine recht große ist.

Wünschen wir ihnen Glück, dass sie nie fällt …


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