Auf den Spuren Afrikas

 
Afrika ist mit einer Fläche von 30,3 Millionen km² der zweitgrößte Kontinent auf der Erde. Der Erdteil, der beiderseits des Äquators liegt, weist nicht nur geographische & kulturelle Besonderheiten auf, auch seine artenreiche Tierwelt ist mit mehr als 1.100 Säugetieren und 2.400 Vogelarten einzigartig auf dieser Welt, vor allem in Süd-Afrika, wo die Wüsten und Savannen Zuhause sind.
 
In Namibia, dessen Name sich von der Küste Namib ableitet, ist die Tierwelt äußerst artenreich. Nicht zuletzt vielleicht, weil 13,6% der Landesfläche unter Naturschutz stehen. Die Vegetation reicht von lichtem Trockenwald im Norden, über Dornsavanne im Zentralteil, bis hin zur kargen Wüstensteppe im Süden. Neben verschiedenen Antilopenarten kommen hier vor allem Giraffen, Zebras, Elefanten, Löwen & Leoparden vor.
 
Aber auch die Savannen beherbergen sehr viele verschiedene Tierarten - wie die Serengeti-Savanne, in welcher sich, der mit zu den größten und bekanntesten Nationalparks der Welt zählende, Serengeti-Nationalpark befindet. Riesige Tierherden - mehr als 1,6 Millionen Pflanzenfresser und Tausende von Raubkatzen - sind hier angesiedelt.
Allerdings ist die Großtierfauna der afrikanischen Savannen zusehends auf einzelne Schutzgebiete beschränkt.
So findet sich neben der Serengeti vor allem auch im Krüger-Nationalpark, dem ältesten Nationalpark der Welt, welcher 1898 gegründet wurde, ein einzigartiger Wildbestand mit ca. 147 Säugetierarten - darunter über 9.000 Elefanten.
 
Die wohl bekanntesten und typischsten Tierarten auf diesem weitläufigen Kontinent sind:
 

Der Leopard, der sehr geschmeidig und schnell ist, ist die kleinste unter den Raubkatzen. Das Tier mit dem wunderschön gesprenkelten Fell, welches sich in der Ausprägung und Dichtigkeit den Umweltbedingungen anpasst, ist ähnlich wie der Gepard vielen Tieren in der Masse unterlegen, weshalb er dieses durch Geschwindigkeit ausgleicht. Die Sehkraft der ausdrucksvollen Tiere ist bei Tage sehr gut ausgeprägt, aber auch des Nachts findet sich die Raubkatze sehr gut zurecht. Gepaart mit dem außergewöhnlich gut entwickeltem Gehör, ist er in der Dunkelheit ein ausgezeichneter Jäger.
 
 
 

Löwen, die nach dem Tiger die zweitgrößte Katze und damit das größte Landraubtier Afrikas sind, gehören zur Familie der Katzen und werden gemeinhin als die Könige unter den Tieren bezeichnet. Gerade die männlichen Löwen sind mit ihrem gewaltigen Gebrüll, den riesigen scharfen Zähnen und der großen, flauschigen Mähne überaus imposante Erscheinungen. Mähnen, die besonders lang und dunkel sind, sind ein Zeichen von guter Verfassung und Kampfeskraft, was daran liegt, dass der Hormonstatus und der Ernährungszustand Auswirkung auf dessen Dichte und Länge haben.
 
 
 

Der Elefant, der zur Familie der Rüsseltiere gehört, zählt zu den größten Landsäugetieren der Erde. Die gemächlichen Dickhäuter, deren Haut bis zu drei Zentimeter dick ist, sind intelligente und sensible Wesen. Darum werden sie auch oft als die sanften Riesen der Savanne bezeichnet. Charakteristisch für den großen Elefanten sind sein mächtiger Körper, sein Kopf mit den großen Ohren und dem langen Rüssel, und seine säulenartigen Beine, deren Sohlen aus einem dicken Polster bestehen. Das ist notwendig, denn sie müssen den ganzen Tag ein schweres Gewicht tragen.
 
 
 

Affen, wie zum Beispiel der Menschenaffe Schimpanse, sind unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Sie gelten als die intelligentesten Tiere und faszinieren so sehr, weil ihr Verhalten dem unseren so ähnlich ist. Typisch für den Menschenaffen sind die langen Arme, welche deutlich länger sind als ihre Beine. Außerdem besitzen sie an Händen und Füßen je fünf Finger beziehungsweise Zehen - wie wir Menschen auch - mit denen sie kräftig zupacken können. Zudem haben die, vor allem männlichen, Affen ein sehr kräftiges Gebiss mit beeindruckenden Eckzähnen, die schnell zu gefährlichen Waffen werden können.
 
 
 

Der Afrikanische Strauß gehört zu den sogenannten Laufvögeln und ist der größte lebende Vogel auf der Erde. Er kann zwar nicht fliegen, aber dafür so schnell rennen, wie kein anderer. Ihre Gestalt ist einzigartig: Während die langen, kräftigen Beine und der Hals nackt sind, ist der Körper von einem dichten Gefieder bedeckt, welches beim Männchen eine schwarze Farbe aufweist und die der Weibchen eine weißlich-graue. An den Füßen besitzen sie außerdem große Zehen mit gewaltigen Krallen, die es ihnen vor allem ermöglichen, einen besseren Halt beim Laufen auf unebenem Grund zu haben.
 
 
 

Das Flusspferd, oder auch Nilpferd genannt, ist ein großes, pflanzenfressendes Säugetier. welches zur Familie der Flusspferde gehört. Vorzugsweise lebt das Tier, welches eigentlich so gar nichts mit einem Pferd gemein hat, in Gewässernähe und zählt nach dem Elefant zu dem schwersten, an Land lebendem Säugetier. Flusspferde sind schwerfällige Tiere mit einem runden Körper, einem wuchtigen Kopf, den zwei kleine Ohren zieren und kurzen Gliedmaßen. Anders, als man allgemeinhin annimmt, sind diese gemächlichen Tiere nicht nackt. Ihre Haut ist mit kurzen, feinen Härchen bedeckt, die man auf dem ersten Blick meist nicht erkennt.
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